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Strategien gegen Rechtsextremismus: In mehreren Arenen gleichzeitig kämpfen

In Österreich und Deutschland sind Rechtspopulistische und –extreme Parteien erstarkt. Sie stellen Minister, Landesräte und Abgeordnete. Es wäre falsch, angesichts dessen zu erstarren und diese Entwicklung zu akzeptieren. Stattdessen sollten wir Strategien, die sich im Kampf gegen rechtsextreme Diskurshoheit und Gewalt bewährt haben, anerkennen und anwenden. Zum Beispiel, wenn es um die Frage geht, wie wir über Rechtsextreme reden; wie wir Gegenöffentlichkeit herstellen und wie wir politische Bildungsarbeit unterstützen, die nicht bloß Faktenwissen, sondern auch Werte vermittelt.

Kathrin Glösel und Hanna Lichtenberger haben eine Expertise zu Strategien gegen Rechtsextresmismus für das Jahoda-Bauer-Institut in Linz verfasst. Die Expertise kann als Volltext auf der Institutsseite oder hier als PDF gelesen werden!

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Wer wählt warum rechtsextreme Parteien? – Beitrag im Missy Magazin

Kathrin Glösel und Natascha Strobl gehen in „Gefühlte Gerechtigkeit“ der Frage nach, warum Menschen sich bei Wahlen für rechtspopulistische bis rechtsextreme Parteien entscheiden. Das Fazit: „Weil diese WählerInnen alle rassistisch sind“, ist weder eine zutreffende noch eine befriedigende Erklärung.

Tatsächlich geht es um soziale Distinktion und gefühlte soziale Gerechtigkeit. Und darum, sich in einer hierarchischen Gesellschaft, in der jeder und jede schnell tief fallen kann, einen besseren Platz und gefühlte Sicherheit zu verschaffen.

Der Beitrag ist im Missy Magazin 6/2018 erschienen.

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Warum man nicht mit Rechten reden sollte

In Chemnitz organisieren Neonazis Hetzjagden auf MigrantInnen und Linke. In Österreich stachelt die FPÖ Online-Hassmobs auf. Und trotzdem herrscht noch immer das große Missverständnis vor, man müsse den Dialog mit Rechtsextremen suchen. Damit spielt man ihnen nur in die Hände.

Natascha Strobl erklärt auf Mosaik einige der rhetorischen Strategien der extremen Rechten und warum man nicht „mit ihnen reden“ sollte oder ihnen „immer zuhören“ muss. Eine detaillierte Übersicht über Strategien und Fallbeispiele finden sich im Buch „Die Identitären„.

Den Artikel auf Mosaik gibt’s hier!

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Neues Buch: „Unbeugsam & Unbequem“ ist erschienen!

Die Zustimmung zu autoritärer Politik nimmt zu. Parteien und Gruppen der extremen Rechten sind im Aufwind. Nur zuzusehen ist für viele keine Option. Also stellt sich die Frage: Was tun? Wie reagieren? Richten Demonstrationen etwas aus? Was kann man der Bildsprache der extremen Rechten entgegensetzen? Wie muss Bildungsarbeit funktionieren, damit Jugendliche und Erwachsene über ihre eigenen Werte nachdenken können? Worauf muss man als Antifaschist_in achten, wenn es darum geht, widerständige Praxis zu entwickeln?

Diese und viele Fragen mehr werden im Buch „Unbeugsam & Unbequem“ behandelt und beantwortet. Kathrin Glösel hat es gemeinsam mit Hanna Lichtenberger geschrieben. Hanna ist Politikwissenschaftlerin und Historikerin und arbeitet am Institut für Politikwissenschaft der Universität Wien.

Das Buch ist kein klassischer Sammelband, sondern druckt Gespräche zwischen Journalist_inen, Politiker_innen, Autor_innen, Bildungsreferent_innen und Aktivist_innen ab. Der Gesprächsband deckt dabei verschiedene Positionen ab. Zu Wort kommen auch Natascha Strobl und Julian Bruns. Natascha spricht über ihre eigene Recherche-Arbeit zu den Identitären, Julian über seine Erfahrungen in der Bildungsarbeit und dem Bestreben, Junge wie Ältere über die extreme Rechte aufzuklären.

Am Ende des Buches gibt es außerdem Antworten auf juristische Fragen, die in der antifaschistischen Praxis immer wieder auftauchen.

Mehr zum Buch gibt es auf der Seite des Unrast-Verlags!