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Symposium „Kulturpolitik und Rechtspopulismus“

Julian Bruns hat für BIWAZ am Smyposium an der Universität für angewandte Kunst Wien teilgenommen. Thema waren unter anderem die Strategien der Neuen Rechten und der Identitären im Kampf um Deutungshoheit.

Mehr zum Symposium findet sich auf der Homepage von EDUCULT!

derStandard.at berichtet:

„Der deutsche Comickünstler Nils Oskamp stellte seine Arbeit vor, in der er Querverbindungen zwischen (rechts)populistischen Medien, Pegida, AfD und der neurechten Subkultur der Identitären aufzeigt und offensiv bekämpft. Julian Bruns, Experte für Letztere, hielt fest, dass man es in diesem Fall weniger mit Populisten denn mit völkischen Nationalisten zu tun habe, die „Rassismus durch Kultur ersetzt haben“. Die Identitären hätten klassisch linke Strategien – wie ästhetischen Aktionismus – kopiert und umgedeutet.“

 

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„Putin und die extreme Rechte in Europa: Ideologie, Ziele, Strategie“

Im Dezember 2016 hat die FPÖ einen Vertrag mit Putins Einiges Russland unterzeichnet. Russland würde von einer schwachen, instabilen EU profitieren – europäische Rechtsparteien wiederum nutzen die wohlwollende russische Medienöffentlichkeit und werden als DialogpartnerInnen aufgewertet. Für liberale Demokratien, eine kritische Medienöffentlichkeit und Minderheitenrechte ist dieses Netzwerk eine Bedrohung.

Um das zu veranschaulichen und über Gegenstratgien zu diskutieren, veranstaltete der BSA Ottakring am 19. April 2017 mit Kathrin Glösel und Eva Zelechowski, Autorin und Journalistin der Wiener Zeitung, einen Themenabend zu den Verflechungen europäischer und vor allem österreichischer Rechtsextremer mit Einiges Russland.

Die Veranstaltung fand im Roten Bogen in Wien statt.